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Was für ein Yammer(.com)!

Heute muss ich einfach mal die Social-Media-Applikation Yammer (www.yammer.com) vorstellen. Bei Yammer handelt es sich um einen Hybriden aus Facebook und Twitter, der im geschlossenen Benutzerkreis verwendet wird. Also z.B. von einem Verein, einem Studentenclub oder natürlich auch einem Unternehmen, worauf die Betreiber letztlich auch abzielen, indem sie es Enterprise Microblogging nennen. Das ganze wird als Software-as-a-Service angeboten, bedarf also keinerlei administrativen Tätigkeiten.

Ich habe nun in den letzten drei Tagen mit meinen Kollegen ein wenig mit Yammer herumexperimentiert und wollte damit nicht hinterm Berg halten. Darum hier im Folgenden ein paar erste Eindrücke.

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Anti-AKW Android-Spiel schwimmt auf dem Tsunami

Aus gegebenem Anlass (=Erdbeben und Folgen in Japan) hat mein Freund und Ex-Kollege Horst “Hocki” Klier ein neues Android-Spiel geschaffen und heute veröffentlicht. Wie der Zufall es so will, bin ich heute auf seinen Blog abgekliert gegangen und habe es dort taufrisch entdeckt.

Bei Sicherheitscheck geht es ganz banal darum, einfach mal still zu halten. Ziel des Spiels ist es, Angela Merkel so viele Euros, wie nur möglich aus den AKWs der Bundesrepublik raus quetschen zu lassen. Dies kann die grob-motorische Karikatur im Spiel nur über den Umweg Polen Icon Smile in Soviel zur Game-Story.

Sobald man sein Android-Phone dabei auch nur geringfügig bewegt, geht eines der deutschen AKWs hoch. Schafft man es, holt “Angi” ein paar Euro raus und bringt diese sicher im Osten unter. Letztlich beschreibt dieser Satz auch schon den Spielablauf vollständig.

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Archos 10.1 nach Firmware-Update mit Google Apps dank ArcTools

Für das Archos 10.1 Tablet wurden kürzlich zwei neue Firmware-Versionen kurz nacheinander veröffentlicht. Aktueller Stand ist nun Version 2.1.4 mit einigen Fixes seit der Dezember-Version. Genau nachlesen, welche Änderungen die neueste Firmware mitbringt, kann man auf der Website von Archos.

Damit das Update seine Stärken voll ausspielen kann, sollten man bei dessen Installation am Besten einen Full-Reset machen. Und dann fängt die Suche nach den Google Apps und dem Zugriff auf den originalen Google-Market wieder an. Dazu hatte ich ja letztes Jahr bereits einen kurzen Beitrag veröffentlicht. Auch nach diesem Firmware-Update möchte ich damit nicht hinterm Berg halten.

Dieses mal empfehle ich, die ArcTools zu verwenden, um mit geringstem Aufwand die fehlenden Apps und den vollen Market-Zugriff zu erlangen. Im Arctablet Blog gibts eine schriftliche Anleitung für diejenigen, die sich das Video nicht ansehen wollen oder können.

Wer es lieber bewegt mag, der kann sich das nachfolgende Video anschauen. Darin wird in 5 Minuten gezeigt, wie man sein Archos Tablet mit den Google-Apps nachrüstet. Und das Hintergrundgedudel lässt sich ja zum Glück stumm schalten.

Ein kleines Manko musste ich leider bei meiner Installation feststellen: Die GMail-Applikation taucht nirgends auf. Das ist dank der generischen Mail-App aber kein Beinbruch. Sei’s drum…



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Archos 101 Android Tablet – ein Erfahrungsbericht

Dieser Beitrag ist in erster Linie Horst und im weiteren, all jenen gewidmet, die sich für das Android-basierte Internet Tablet Archos 101 des gleichnamigen französischen Herstellers interessieren.

Ich möchte hier einfach meine Eindrücke, die ich in den letzten drei Wochen damit sammeln konnte, kurz schildern, um vielleicht die ein oder andere Kaufentscheidung zu beeinflussen.

Es war einmal …

Vor einigen Monaten bekam ich während einer Grillparty – es regnete, war aber nicht so kalt, wie heute – bei einem Freund ein iPad zwischen die Finger. Das Prinzip hat mich sofort begeistert. Auch die Bedienung und Haptik gefiel mir.

Es war klar: Bis Jahresende brauchte ich auch so etwas.

Fortan besuchte ich regelmäßig (oder, fast täglich!) Amazon und anderen Online-Händler und schaute mir dortige Internet Tablets an. Anfangs noch die iPads (mit ihren stolzen Preisen), später dann vor allem das Samsung Galaxy Tab. Letzteres war wirklich vielversprechend und hatte alles, was ich mir so vorstellen konnte, zu benötigen. Inklusive einem stolzen Preis. Ich hatte bereits ein G1 mit Android, wollte also eigentlich kein weiteres Telefon, sondern nur ein Surfbrett, auf dem man auch mal zwischendurch etwas spielen konnte. Für anfänglich 799,- € (mittlerweile unter 630,- €) einfach nicht machbar – vor allem aber, meiner besseren Hälfte gegenüber nicht verargumentierbar.

Archos-Geräte tauchten immer wieder in der Produktliste auf, entsprachen aber mit ihren Specs nicht dem, was ich mir vorstellte. Bis ich auf Youtube einen Messe-Bericht fand, in dem der “Reporter” ein Archos 10.1 in die Kamera hielt. Was dort so zu sehen war entsprach genau meinen Ansprüchen und daher setzte ich mich sofort vor meinen Rechner, um danach zu suchen. Fündig wurde ich wieder bei Amazon. Ein Archos 10.1 mit 16 GB internem Speicher wurde dort für 349,- € angrepriesen – mit einer Lieferzeit zwischen Ende Januar und Mitte Februar nächsten Jahres Icon Sad in


Davon ließ ich mich dann aber nicht entmutigen, und da ich mir nur eine Woche zuvor ein neues LG Android-Telefon zugelegt hatte, glaubte ich, die Wartezeit getrost verschmerzen zu können. Umso größer meine Verwunderung dann, als nach einer Woche die Versandbestätigung des Online-Händlers meiner Wahl eintraf. Offensichtlich hat Amazon eine frische Containerladung aus Frankreich erhalten.

Und los geht’s:

Innerlich hat es mich vor Vorfreude und Spannung ja zerrissen (wie als kleines Kind an Weihnachten), aber ich wollte nichts falsch machen. Daher hab ich den Akku (der fest eingebaut ist!) erstmal über die Steckdose aufgeladen, so wie es die kleine Betriebsanleitung verlangt. Schon während des Ladens habe ich natürlich damit rumgespielt, habe mir das mitgelieferte HD-Video angesehen und die Musik-Stücke angehört. Was mich im ersten Moment verwunderte war, dass ich das Gefühl nicht los wurde, dass der rechte obere Bereich nicht auf meine Touchscreen-Drücke reagierte; egal ob auf Icons auf dem Home-Screen oder bei Druck auf die Taste “I” im vertikalen Modus der Tastatur. Ich war schon drauf und dran das Ding wieder einzupacken und zurück zu schicken, weil ich an einen Fabrikationsfehler dachte. Irgendwann stieß ich dann allerdings in den Einstellungen auf die Option “Touchscreen kalibrieren”. Nachdem ich diese ausgeführt hatte, war dieses Problem vom Tisch.



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Jetzt ging es weiter mit der Erkundungstour.

Neue Apps konnte ich mir über die Appslib installieren. Die sieht änhlich aus, wie der Google Market, bietet aber erheblich weniger Programme zum Download an. Und das war mein nächstes Problem. Was soll das? Ich hab ja schließlich kein iPad, wo Apple diktiert, welche Software zu haben ist und welche nicht, sondern ein Android-Tablet. Nach kurzer Recherche im Internet wurde mir dann klar, dass es den Google Market nur für Hersteller bzw. (Hardware-)Produkte gibt, die diverse Vorgaben seitens Google erfüllen, wie z.B. ein GPS-Empfänger und ein GPRS/UMTS-Empfängermodul. All das bietet das Archos 101 nicht. Die einzigen Schnittstellen zum Datenaustausch sind Bluetooth, WLan und USB-Kabel sowie MircoSD, Daher die Einschränkung, mit dem Appslib-Market leben zu müssen.

Es gibt zum Glück einen einfachen Weg, sich nachträglich die Google Market-App (und andere essentielle Google-Apps, wie Mail und Kalender) nach zu installieren. Dazu siehe meine letzten beiden Posts:

Hat man sich diese Brücke erstmal gebaut, dann gibt es für das Tablet kein Halten mehr. Neben meinem derzeitigen Lieblingsspiel Angry Birds hab ich mir diverse andere Apps und Spiele installiert und kann diese auch alle wunderbar verwenden. Und Angry Birds macht wirklich erst mit einem fast 30cm-Diagonale-breitem Screen so richtig Spass. Mit dem 1GHz Prozessor laggen die Level, die auf meinem LG ziemlich zäh zu spielen sind, kein bisschen, sondern laufen sehr flüssig und rund. Und überhaupt fallen dicke Wurstfinger nicht so sehr ins Gewicht, beim Spannen des Katapults genauso wie beim Schreiben von Text.

Den Default-Launcher hatte ich auch schnell ersetzt und zwar durch den adw.Launcher, einem wirklich schicken und schnellen Homescreen-Ersatz. Dieser läuft meines Erachtens nach auch flüssiger als der original Launcher.

Das End von der Geschicht

Um auf der Couch mal schnell die EMails zu checken, ein paar Youtube-Videos anzuschauen oder Facebook zu lesen ist das Gerät genau richtig. Die Akkuladung reicht bei mir, jenachdem wieviel Spielzeit aufkommt, für mehrere Abende. Ein wenig negativ ist mir allerdings das Display aufgefallen. Zum einen ist es mehr als überempfindlich – es reicht, mit dem Finger knapp darüber zu schweben, um einen Druck auszulösen – und zum anderen ist es relativ Blickwinkel abhängig. Hält man es zu schräg, dann verfälscht es die Farben.

Mittlerweile dürfen auch meine Kids ab und an damit spielen, z.B. eben Angry Birds oder auch Ausmalbilder machen. Für die Kleine ist es auch wesentlich einfacher auf dem großen Display zu drücken, als auf meinem Handy. Nur die meist schmutzigen, klebrigen Finger meiner Kinder bereiten mir da noch Kopfschmerzen. Vielleicht sollte ich mir deshalb noch eine Schutzfolie zulegen…

Bis heute habe ich den Kauf noch nicht bereut und kann nur sagen, das man für den Preis ein ordentliches Internet-Tablet erhält. Letztlich muss man nur für sich entscheiden, ob es als Zusatz zu einem Laptop oder PC nicht einfach nur ein weiteres Luxusgut ist, oder ob man es wirklich braucht.

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Archos – Market via APK auf Froyo

Mittlerweile ist eine noch einfachere Art der Installation des Markets und all der anderen Google Apps für das Archos Table 101 mit Froyo (Android 2.2.1) verfügbar.
Dabei muss man, wie bereits unter Eclair (Android 2.1) lediglich ein gApps4Archos.apk-Paket auf sein Device kopieren und dieses installieren.
Nach der Installation taucht im Launcher ein weiteres Start-Icon (ein Droid mit “Kuchen”) auf. Startet man diese App, dann kann man sich entscheiden, ob man die Google Apps installieren möchte.
Sind diese installiert, dann ersetzt sich die App mit einer Uninstall-App, um Platz auf dem System zu sparen.
Erst nach einem Reboot tauchen die Android-üblichen Icons, wie Maps, Google Mail und natürlich Market im Launcher auf.
Das ganze dauert keine 3 Minuten.
Erste Tests bei mir waren positiv. Im Kalender gibt es keinen Grafikfehler im oberen Bereich mehr, der Market ist prall gefüllt und Mails sind nach Einrichten meines Google-Kontos sofort eingetrudelt.
Lediglich die im Paket enthaltene Youtube-App lässt sich nicht starten. Hier wird sich sicherlich aber auch noch ein Workaround auftun.

Den Thread kann man im ArchosFans.com-Forum nachlesen. Hier geht’s direkt zum gApps4Archos2.apk-Download .




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