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Mit Talend Open Studio einen Webservice erstellen

Über Talend Open Studio (TOS) als ETL -Werkzeug habe ich ja schon öfters geschrieben. Es handelt sich in erster Linie um ein ETL-Werkzeug, also ein Programm, mit dem man Daten aus verschiedensten Quellen laden, verarbeiten und in beliebige Ziele übertragem kann. Dass man mit TOS aber auch ganz leicht einfache Webservices erzeugen kann, wissen jedoch die Wenigsten. Und dazu braucht es keinerlei Programmier-, XML- oder SOAP-Kenntnisse.

Deswegen möchte ich hier mal exemplarisch einen sehr einfachen Webservice mit Talend realisieren.

Das Szenario

Ein Webservice soll es ermöglichen, Preise zu beliebigen Artikeln aus der Warenwirtschaft zu ermitteln. Das Warenwirtschaftssystem wird durch eine CSV-Datei repräsentiert und kann somit ganz leicht angepasst und erweitert werden.

Hier die ersten paar Zeilen aus dieser Datei:

id;artikel;preis
1;DIN A4 Ringbuch;1,99
2;Klebefilm Rolle 25m;0,89
3;Briefumschlag m. Sichtfenster DIN A5 (100 Stk);9,89
4;Papierlocher blau;4,99

Der Webservice wird einen einzelnen Aufrufparameter articleid entgegennehmen. Dieser entspricht der Artikelnummer, über welche dann der Datensatz gesucht wird. Kann der Artikel nicht gefunden werden, wird ein entsprechender Fehler zurückgemeldet, ansonsten liefert der Webservice den vollständigen Artikeldatensatz zurück.

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Archos 10.1 nach Firmware-Update mit Google Apps dank ArcTools

Für das Archos 10.1 Tablet wurden kürzlich zwei neue Firmware-Versionen kurz nacheinander veröffentlicht. Aktueller Stand ist nun Version 2.1.4 mit einigen Fixes seit der Dezember-Version. Genau nachlesen, welche Änderungen die neueste Firmware mitbringt, kann man auf der Website von Archos.

Damit das Update seine Stärken voll ausspielen kann, sollten man bei dessen Installation am Besten einen Full-Reset machen. Und dann fängt die Suche nach den Google Apps und dem Zugriff auf den originalen Google-Market wieder an. Dazu hatte ich ja letztes Jahr bereits einen kurzen Beitrag veröffentlicht. Auch nach diesem Firmware-Update möchte ich damit nicht hinterm Berg halten.

Dieses mal empfehle ich, die ArcTools zu verwenden, um mit geringstem Aufwand die fehlenden Apps und den vollen Market-Zugriff zu erlangen. Im Arctablet Blog gibts eine schriftliche Anleitung für diejenigen, die sich das Video nicht ansehen wollen oder können.

Wer es lieber bewegt mag, der kann sich das nachfolgende Video anschauen. Darin wird in 5 Minuten gezeigt, wie man sein Archos Tablet mit den Google-Apps nachrüstet. Und das Hintergrundgedudel lässt sich ja zum Glück stumm schalten.

Ein kleines Manko musste ich leider bei meiner Installation feststellen: Die GMail-Applikation taucht nirgends auf. Das ist dank der generischen Mail-App aber kein Beinbruch. Sei’s drum…



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Talend Open Studio Tutorial-Reihe

Auf eine sehr vielversprechende TOS Tutorial-Reihe bin ich gestern im Blog von Cork Technology Services gestoßen. David Hollingworth beschreibt dort in bisher drei Folgen, wie er die Daten seiner Wetterstation ausliest und in eine MySQL-Datenbank überträgt.

“I’ve a weather station running at home (see my site TulligWeather). The software that logs the weather data writes the information to a “comma separated values” (CSV) data file – one line of data every 5 minutes. My requirement was to find a reliable way to insert this into a database so that I can manipulate it further (e.g. draw charts; but that’s another tutorial).”

Teil 1: Einleitung und Grundsätzliches

Im ersten Teil der Reihe beschreibt er das grundsätzliche Setup und sein vorhaben.  Hier ganz wichtig anzumerken, dass David nicht Java- sondern Perl-Code generieren lässt. Aber auch für Leser, die mehr an der Java-Generierung interessiert sind, ist das Tutorial lesenswert.

Teil 2: Projekt anlegen und Job definieren

Los geht es mit dem Einrichten eines Projekts in Talend Open Studio 4 und dem Anlegen eines neuen Jobs im Design Workspace. Im zweiten Teil des Tutorials zeigt David sehr detailliert und mit vielen Screenshots, wie er ein Projekt anlegt, wie das Studio aufgebaut ist und wie man einen neuen Talend-Job erzeugt.

Teil 3: Flatfile Metadaten einrichten

Bevor im neu angelegten Job etwas verarbeitet werden kann, müssen bzw. sollten(!) alle Datenquellen und -senken als Metadaten im Repository definiert werden. Teil drei der Tutorial-Reihe zeigt sehr schön und ausführlich, wie dies für eine CSV-Datei in Talend gemacht wird.

Teil x: Der Blick in die Glaskugel

Ich vermute, dass im nächsten Teil dann die MySQL-Datenbankverbindung als Metadaten-Eintrag angelegt wird und sich die Reihe sicherlich noch um zwei bis drei Folgen ausdehnen wird.

Sobald es weitere Teile des Tutorials gibt, werde ich dies hier anfügen, so dass niemand etwas verpasst.




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Video: Talend MDM Community Edition Installations-Tutorial

Jim Walker, der Talend MDM Produktmarketing Manager, erklärt in diesem Tutorial-Video, wie man die Open Source MDM-Lösung von Talend installiert und konfiguriert.

Weitere Videos zu Talend findet man im TalendChannel auf youtube.

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Mit Google automatisch twittern

Twitter spielt eine zunehmend größere Rolle im Word Wide Web. Der Erfolg des Mircoblogging-Dienstes ist einfach enorm. Tweets, also die 140 Zeichen langen Nachrichten, werden tausendfach jede Sekunde geschrieben und gelesen. Es ist kaum leichter, auf so einfache Art und Weise soviele Menschen anzusprechen. Es gibt bereits erste Werbe-Netze wie be-a-magpie.com, die es einem erlauben Werbetweets gegen Bezahlung in seine Timeline einfließen zu lassen. Andere “vermieten” ihren Twitter-Background (also die Grafik auf der Profilseite von Twitter) als Werbefläche. Auch sind viele Twitter-User potentielle Besucher der eigenen Website, wenn sie denn nur darüber bescheid wissen.

Um jetzt eine möglichst große Followership auf Twitter zu haben, muss man viel Zeit investieren, sein Netzwerk auszubauen. Das geht am Besten, indem man relevanten Content twittert. Das ist natürlich nicht immer so ganz einfach, denn einmal pro Woche einen Tweet abzusetzen, wird nur selten zum gewünschten Erfolg führen.

Es gibt auch Dienste, wie TweetSpinner, die unter dem eigenen Twitter-Account, vorher gesammelte Tweets nach bestimmten (zeitlichen) Regeln absetzen. Das hilft dann, die gewünschte Kontinuität zu erreichen, auch wenn man zum entsprechenden Zeitpunkt gar nicht vor dem Rechner sitzt.

Einen ganz anderen Weg Tweets zu generieren, die themenrelevant sind, habe ich vorgestern (mit Erfolg) ausprobiert.

Google hat alles was man dazu benötigt: Google Alerts und Google Feedburner

Wie soll das nun gehen? Ganz einfach, zuerst legt man sich in Google Alerts einen Alert an, der nach News ,Blogs, etc. sucht, die einen Themenbezug haben. Diesen Alert lässt man sich nun als RSS-Feed bereitstellen, anstatt ihn sich zumailen zu lassen. Danach trägt man den RSS-Feed in seinem Google Feedburner ein und socialized ihn.

Ganz einfach eigentlich. Und hier kurz anhand eines Beispiels:

Zunächst sollten wir einen Google Alert- und einen Google Feedburner-Account besitzen. Das setze ich jetzt einfach mal voraus, ohne darauf weiter einzugehen.

Alert einrichten

Richten wir also fürs Erste einen Alert ein. Google Alerts ist ein Benachrichtigungsdienst, der einem per EMail oder eben per RSS-Feed aktuelle Treffer aus dem Suchmaschinenindex zu einem bestimmten Query liefert. Würde man heute nach Haiti suchen lassen, wäre die Liste der Treffer sicherlich unendlich lang.

Google Alert ist über die URL http://www.google.com/alerts/ erreichbar. Voraussetzung ist ein Google-Account.

Ich nehme hier fürs Beispiel lieber “twitter content”. Das passt irgendwie besser.

Alert Create in

Ganz wichtig an dieser Stelle, “Senden an” auf Feed umzustellen, denn sonst bekommt man die Treffer zugemailt. Bei “Typ” muss man sich überlegen, welche Quellen herangezogen werden. Multi bedeutet, Google wählt Treffer aus Blogs, News, Groups und dem Web aus. Man kann sich aber auch auf eine diese Suchmaschinen festlegen.

Wenn man den Alert erstellt hat, sieht man die Liste der Google Alerts, die den neuen Eintrag zeigt.

Alert List in

Jetzt hat man seinen Alert eingerichtet. Es kann nun ein paar Stunden dauern, bis erste Einträge im Feed erscheinen. Das lässt sich mit dem Link Feed leicht prüfen. Die URL zum Feed brauchen wir im nächsten Schritt, daher hier einfach über das Kontextmenü gleich die Feed-URL ins Clipboard holen.

Als nächstes müssen wir im Google Feedburner einen neuen Feed anlegen.

Feed in Feedburner einrichten

Um Google Feedburner verwenden zu können braucht man natürlich einen Google-Account. Feedburner findet man unter http://feedburner.google.com/

Burner New in

Dazu einfach die im Clipboard befindliche URL des Feeds in die Textbox, wie abgebildet, reinkopieren. Mit Klick auf den Button Next geht es dann durch das Setup des Feeds. Über mehrere Seiten hinweg wird man zu Statistikerhebung und Ähnlichem abgefragt. Ist das Setup vollzogen, wird einem das in etwa so angezeigt.

Burner Done in

Jetzt holt sich Google Feedburner in regelmäßigen Abständen den Alert-Feed ab. Was nun noch fehlt, ist die Weitergabe der Feed-Items an Twitter. Feedburner bringt dafür alles mit, was notwendig ist. Es verbirgt sich hinter dem Tab Publicize. Da taucht links in der vertikalen Tab-Liste der Eintrag Socialize auf.

Burner Socialize in

Hier gilt es nun zu allererst, seinen Twitter-Account für Feedburner freizugeben. Einfach auf  Add a Twitter account klicken. In einem neuen Fenster kommt der Twitter-Auth-Bildschirm, in dem man seinen Twitter-Benutzernamen und das Passwort einträgt.

Burner Account in

Mit diesen Informationen ist Google Feedburner nun in der Lage, unter dem eigenen Twitter-Account Tweets abzusetzen.

Im Bereich Socialize hat man nun noch diverse Konfigurationsmöglichkeiten. Ich habe zum Beispiel nochmal einen Keyword filter “twitter content” eingetragen, einfach um 100%ig sicher zu sein, dass die Items, die getweetet werden, meinen Vorgaben entsprechen.

Die Einstellungen sind eigentlich weitestgehend selbsterklärend, daher verzichte ich hier mal auf eine genaue Beschreibung jedes einzelnen Feldes.

Ist das Setup vollzogen, muss man nur noch unten auf den Activate-Button klicken, um endlich automatisch Tweets schreiben zu können. Bis der erste Tweet auftaucht, können aber durchaus Stunden vergehen, daher hier etwas Geduld mitbringen.

Zum Schluss noch eine kleine Warnung: Man hat keine Kontrolle über die Inhalte, die man auf diesem Wege per Twitter verbreitet. Sowas kann natürlich auch mal in die Hose gehen. Dessen sollte man sich bewusst sein!

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