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Talend in der Presse
Yves de Montcheuil im Interview zu Talends Open Source MDM
26. Feb
Claudia Imhoff hatte kürzlich Yves de Montcheuil, Talends VP of Marketing, zu Open Source im MDM-Markt interviewt. Das Interview steht als Podcast im B-eye-Network bereit und ist mit knapp über 10 Minuten erträglich kurz gehalten.
Yves spricht darin vor allem über Talends neues Master-Data-Management Produkt Talend MDM.
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Talend veröffentlich Open Source MDM
25. Jan
So schnell kann es gehen. Talend hat heute, am 25. Januar 2010, seine Open Source Lösung Talend MDM Community Edition vorgestellt. Nach gerade mal sechs Monaten Entwicklung und Anpassung wurde die von BonitaSoft erworbene Lösung in die Produktlandschaft von Talend integriert.
Damit ist Talend der einzige Softwarehersteller, der das komplette Portfolio im Bereich Datenmanagement abdeckt. Von Datenqualität und -profiling über Datenintegration hinzu Stammdaten-Management bietet Talend nun ein komplettes Lösungspaket an. Und das sowohl kostenlos als Open Source und zu erschwinglichen Preisen für Unternehmen, die noch weitere Leistungsmerkmale benötigen
Weil vielleicht nicht jedem bekannt ist, um was es sich bei Master Data Management (kurz MDM) eigentlich handelt, hier mein vorerst einfacher Versuch es zu beschreiben:
In Unternehmen werden gleiche Entitäten von verschiedenen Applikationen verwaltet. Beliebtes Beispiel hier ist der Kunde. Der steht im ERP-System (SAP, Navision, etc.), wird im Web-Shop gepflegt und taucht auch noch in irgendwelchen Excel-Listen auf. Wie stellt man nun sicher, dass der gleiche Kunde in allen System auch die gleiche Anschrift hat, oder z.B. die gleiche, unternehmensweite Kundennummer? Wenn man nicht gerade Heerscharen von sich langweilenden Entwicklern beschäftigt, gar nicht, oder eben mit einem MDM-System. Dieses kümmert sich um die Integrität solcher Stammdaten.
Wer also gleich mal ausprobieren möchte, was das Talend MDM kann, der braucht es sich nur von der Talend-Website herunterladen.
Und wer während des Herunterladens (es sind knapp 280 MB) mehr lesen möchte, dem empfehle ich die heute veröffentlichte Pressemitteilung zu lesen.
Und wem das immer noch nicht reicht, der sollte mal Steve Sarsfields Blog besuchen und dort den Artikel ETL, Data Quality and MDM for Mid-sized Business lesen.
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Artikel Business Intelligence für Geizige
06. Jan
Soeben bin ich über einen brandaktuellen Artikel auf computerwoche.de gestossen, der mit Business Intelligence für Geizige überschrieben ist.
Zugegeben, der Titel hat mich erstmal stutzig werden lassen, da es ein wenig nach Diffamierung klingt. Der Autor Dr. Klaus Manhart stellt darin jedoch diverse BI-Tools, wie Pentaho/Kettle, Talend, Palo, BIRT und Jasper vor, die sich am Mittelstand orientieren. Letztlich bietet der Artikel einen schönen, schnellen Überblick über die verschiedenen Open-Source BI-Lösungen und umreißt grob und bündig deren Hauptmerkmale und Einsatzzwecke.
Es geht in Dr. Manharts Post also nicht darum, die OSS im BI-Bereich als Schmalspur-Lösungen abzutun, sondern wirklich um eine Übersicht dessen, was neben Cognos, Oracle und Informatica noch als Alternativen existieren. Auch werden die Lösungen nicht einander gegenübergestellt, eine Bewertung bleibt der Artikel schuldig. Das macht ihn mir sympathisch, denn er ist eindeutig Pro-Open Source.
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Klasse Post: Performing lookups and Transformations with Talend
30. Dez
Bin soeben über einen sehr schönen und ausführlichen Artikel von Ward Loving gestossen.
Er beschreibt in seinem Blogpost Performing lookups and transformations with Talend, wie man mit der Komponente tMap umgeht, um Lookups und einfache Datentransformationen vorzunehmen.
Hier ein kleiner Auszug aus seiner Einleitung:
“In this article, I’d like to explore the workhorse of the Talend Open Studio – the tMap component. As you’d expect, this component allows you to visually map fields from an input source to fields on an output stream. It also gives you the ability to do lookups to other input files or databases while performing transformations on your data with basic java expressions. We’re going to manipulate some text files to give you a feel for this component’s capabilities, but before we dive in let’s discuss a scenario or two where you might need to use the tMap component”
Sehr anschaulich und mit vielen Bilder versehen, führt er den Leser anhand zweier einfacher Use-Cases in die Verwendung von tMap ein. Auch tFileInputDelimited und tFileOutputDelimited werden dabei beschrieben und verwendet.
Diesen Beitrag wollte ich nicht für mich behalten.
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Silicon.de berichtet über Talend’s Master Data Management-Engagement
27. Okt
Ludger Schmitz hat auf silicon.de ein 3-seitiges Post zu Talends MDM Initiative geschrieben.
Aus dem Gespräch mit Bertrand Diard hat er dabei so einiges über Talends Positionierung in diesem Markt erfahren. Unter anderem eben auch, dass Talend auch hier, wie schon bei der Datenintegrations- und der Datenqualitätslösung, zweigleisig fahren wird. Es wird eine voll funktionsfähige OS Community Lösung (“TOM”) und einen Business-tauglichen großen Bruder derselben geben.
Bisher nicht bekannt war mir die Open-Source-Lösung “Mural” von Sun, die aber wohl auch eingeschlafen sein soll.
Etwas irritiert hat mich dieser Absatz:
“Der Preis der kommerziellen Version ist noch nicht absehbar. Andere Talend-Lösungen sollen je nach Anwendungsumgebung im Durchschnitt zehn bis 20 Prozent günstiger als proprietäre Angebote sein.”
Ich tendiere doch eher zu der Meinung, dass die anderen Talend-Lösungen eher 10-20% der Kosten für vergleichbare proprietäre Lösungen verursachen. Also deutlich günstiger sind. Allzumal bei Talend die Anzahl der Entwickler, nicht aber die Anzahl der Systeme, CPUs/CPU-Kerne oder Datensätze den Preis bestimmen und somit fest kalkulierbar sind.
Sei’s drum – ein sehr interessanter Post zu Talends Master Data Management Ambitionen und in jedem Fall lesenswert, wie ich finde.
@Talend twittert nun aktiv mit
10. Jun
Seit kurzem ist nun auch @talend fleissig auf Twitter aktiv. Egal, ob wir dort Webinare bewerben, News veröffentlichen oder mit Interessierten aktiv kommunizieren - @talend tweets.
Also, hier mein Aufruf an alle: Werdet follower !
Mir kann man übrigens hier followen: @ThomasFriebel
Wöchentliche Talend-Retrospection (4)
06. Apr
Auch in der letzten Woche gab es wieder ein paar News zu Talend. Die will ich hier kurz zusammengefasst wiedergeben.
Pressemitteilungen zu Talend
Via Pressemitteilung wurde bekanntgegeben, dass SupplyFrame Talend zur Datenintegration einsetzen wird. SupplyFrame, eine auf die Elektroindustrie zugeschnittene Online-Anzeigenplattform, wird seine bisher selbstgeschriebenen Integrationslösungen durch eine Talend Integration Suite ersetzen.
Virgin Money Giving, eine Finanzgruppe der britischen Virgin Group, verwendet Talend Integration Suite für Integrationsprozesse. Virgin Money Giving hat sich aus der Fülle der ETL-Tools Talend ausgesucht, weil dieses für die anstehenden Realtime-Aufgaben bestens gewappnet ist und durch sein OS-Lizenzmodell perfekt in die Non-Profit-Philosophie passt. Nachzulesen ist die Pressemitteilung vom 02.04. hier: Virgin Money Giving goes the distance with Talend
Roadshows sind voller Erfolg
Weltweit haben die Talend Roadshows, kleine Trainingsveranstaltungen für den Erstkontakt mit Talend Open Studio, mehr als 1000 interessierte Anwender besucht. Auch hier in Deutschland sind die Veranstaltungen, die ich zum Teil selbst als Coach abhalte, ein große Erfolg. Der Businesswire berichtete am 31. März darüber. Die nächsten Roadshow können übrigens in meinem Talend-Event-Kalender eingesehen werden.
Talend Open Profiler V3.1 RC1 released
Der ReleaseCandidate 1 wurde am 01.04. zum Download bereitgestellt. Details findet man dazu sowohl auf der Talend-Homepage als auch auf Freshmeat.net.
Wöchentliche Talend-Retrospection (3)
31. Mrz
Auch in der vergangenen Woche gab es natürlich wieder ein paar News und Pressemitteilungen rund um Talend. Wenn auch mit leichter Verzögerung (die Zeitumstellung ist natürlich an allem Schuld
möchte ich diese natürlich niemandem vorenthalten.
Zum einen hat Talend zwei neue Partnerschaften verkündet:
- mit Attunity, Spezialisten für CDC (Change-Data-Capture) aus Burlington, Massachusetts. Ziel der Partnerschaft ist es, beider Produkte in Ergänzung zu einander zu vermarkten. Die Pressemitteilung ist hier nachzulesen.
- mit SOPERA, eine OEM-Partnerschaft, die es SOPERA erlaubt, Talend Open Studio als SOPERA DI zu vertreiben. SOPERA ist ein, aus der Deutschen Post hervorgegangenes, Unternehmen, welches Open Source-Lösungen für SOA-Applikationen entwickelt und dieses Jahr auch auf der Open Source Meets Business in Nürnberg für seine Lösung den 1. Preis gewann. Diese Partnerschaft wurde auf der EclipseCon 2009 bekannt gegeben.
In den Midmarket CIO News fand Talend Open Studio ausserdem Erwähnung in dem Artikel How to choose the right open source solution for your business von Kristen Carette. Darin werden einige Open Source Business-Lösungen vorgestellt. Ich denke, den Artikel kann ich unkommentiert so stehen lassen.
Im Talend-Blog schreibt Bertrand zum Thema Open Source Business Models – oder wie man mit OS-Software auch Geld verdient. Offensichtlich ist in der Blogosphäre eine Diskussion aufgekommen, die sich um die verschiedenen Ansätze von Open Source-Lizenzierungsmodellen und Einnahmemöglichkeiten dreht. Wen dieses Thema also interessiert, kann die Diskussion vom Talend-Blog aus direkt verfolgen.

iX vergleicht Pentaho DI und Talend Open Studio
27. Mrz
Im Computermagazin iX vom heise Verlag, in der Ausgabe 04/2009, vergleicht der Autor Frank Pientka die beiden Open Source ETL-Tools PDI und TOS.
Talend schneidet in dem Artikel sehr gut ab. Das liegt sicherlich auch daran, das Talend sich beinahe ausschließlich auf ETL (also Extract-Transform-Load) konzentriert, während Pentaho den kompletten BI-Stack bedient.
Gerade das Handling der Metadaten, sowie die Vielzahl von Konnektoren und Komponenten ist nach Ansicht des Autors eine klare Stärke von Talend Open Studio.
Zu finden ist der Artikel übrigens auf den Seiten 100 bis 102.

Wöchentliche Talend-Retrospection (2)
22. Mrz
Auch in der vergangenen Woche gab es wieder einige News und Pressemitteilungen rund um Talend.
Zum einen hätten wir da ein Interview mit Yves de Montcheuil, VP of Marketing, und Dashboard Insight. Darin erzählt Yves mal wieder, wie das Geschäftsmodell hinter Talend aussieht und was Open Source-Software für Veränderungen im BI-Umfeld zur Zeit bewirkt.
Ausserdem wurde die Technologie-Partnerschaft zwischen Experian QAS und Talend bekanntgegeben. Experian QAS stellen Adressvalidierungsmechanismen bereit, mit deren Hilfe Talend Data Quality und Talend Open Profile leistungsfähiger gemacht werden soll.
Eine weitere Partnerschaft, diesmal mit Acxius Strategic Consulting, wurde ebenfalls bekannt gemacht. Der Artikel wurde auf informationengineer.com veröffentlicht und kann hier nachgelesen werden.
ETL-Benchmark
Ausserdem bin ich in Xing, in der Gruppe ETL, auf einen Diskussionstrang gestossen, der sich mit dem Thema Benchmark von ETL-Software befasst. Darin ist ein gewisses Misstrauen gegenüber dem Manapps-Benchmark, den ich bereits vor einigen Wochen mal hier gepostet hatte, auszumachen. Sicherlich kann man davon ausgehen, dass derjenige der diesen Benchmark durchgeführt hat, so manche Tools besser beherrscht, als manch andere. Daher kann ich mir schon durchaus vorstellen, dass der Benchmark nicht 100%ig optimal gelaufen ist (vor allem für die, die schlecht abgeschnitten hatten).
In diesem Zusammenhang bin ich dann auch noch auf folgendes Post und seine interessante Diskussion gestoßen: Vincent McBurney: Was the ETL Benchmark Test Flawed or Biased?
In dieser Sache bin ich natürlich voreingenommen und halte mich mit meiner Meinung zurück, aber es sollte sich jeder selbst durchlesen.
Das war die vergangene Woche kurz zusammengefasst.

