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Silicon.de berichtet über Talend’s Master Data Management-Engagement

Ludger Schmitz hat auf silicon.de ein 3-seitiges Post zu Talends MDM Initiative geschrieben.Logo-talend-fast in Aus dem Gespräch mit Bertrand Diard hat er dabei so einiges über Talends Positionierung in diesem Markt erfahren. Unter anderem eben auch, dass Talend auch hier, wie schon bei der Datenintegrations- und der Datenqualitätslösung, zweigleisig fahren wird. Es wird eine voll funktionsfähige OS Community Lösung (“TOM”) und einen Business-tauglichen großen Bruder derselben geben.

Bisher nicht bekannt war mir die Open-Source-Lösung “Mural” von Sun, die aber wohl auch eingeschlafen sein soll.

Etwas irritiert hat mich dieser Absatz:

“Der Preis der kommerziellen Version ist noch nicht absehbar. Andere Talend-Lösungen sollen je nach Anwendungsumgebung im Durchschnitt zehn bis 20 Prozent günstiger als proprietäre Angebote sein.”

Ich tendiere doch eher zu der Meinung, dass die anderen Talend-Lösungen eher 10-20% der Kosten für vergleichbare proprietäre Lösungen verursachen. Also deutlich günstiger sind. Allzumal bei Talend die Anzahl der Entwickler, nicht aber die Anzahl der Systeme, CPUs/CPU-Kerne oder Datensätze den Preis bestimmen und somit fest kalkulierbar sind.

Sei’s drum – ein sehr interessanter Post zu Talends Master Data Management Ambitionen und in jedem Fall lesenswert, wie ich finde.

Wenn der Link bald in den Knast führt

Auch wenn das eigentlich nicht explizit zu den Themen meines Blogs passt, so passt es doch zur Natur der Blogs bzw. des WWW im allgemeinen.

Wie man heute auf Golem.de lesen kann, wurde im Februar die Wohnung eines Bloggers von der Staatsanwaltschaft durchsucht, weil dieser in einem Blogpost auf einen anderen Blog verweist, welches wiederrum auf eine Liste auf wikileaks verweist.

Das Landesgericht Karlsruhe hat die Beschwerde des Blogbetreibers bzgl. der Hausdurchsuchung nun abgewiesen, mit der folgenden Begründung:

“Aufgrund der netzartigen Struktur des World Wide Web ist jeder einzelne Link im Sinne der Conditio-sine-qua-non-Formel kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte, auch wenn diese erst über eine Kette von Links anderer Anbieter erreichbar sind”

Auch wenn es sich bei der Liste, um eine Sperrliste von URLs zu kinderpornografischen Inhalten handelt, so ist die Argumentation doch mehr als fragwürdig. Mache ich mich damit zum Mittäter, wenn ich einen Link auf eine Seite setze, die einen Link auf eine Seite beinhaltet, die einen Link auf eine Seite beinhaltet, die …usw. …, die auf eine illegale Seite verlinkt?

Da liegt meiner Meinung nach, etwas arg im Argen…

 

 in

ETL und ELT – Pro und Contra Listen

Ich bin im b-eye-network soeben über einen (zwar schon etwas älteren aber) sehr interessanten Post zum Thema ETL und ELT gestoßen. Auch wenn ich heute im BI Glossar erstmal nur ETL vorgestellt habe, möchte ich diesen Post von Dan E. Linstead nicht für mich behalten: ELT and ETL – candit view on pros and cons.

Er stellte darin ETL und ELT einander gegenüber und zeigt die jeweiligen Argumente dafür und dagegen auf. ETL kommt dabei nicht ganz so gut weg. Ich frag mich nur, ob sich da seine Meinung von damals zu heute wieder ein wenig geändert hat.