Mir war bisweilen gar nicht bewusst, dass man Google-Waves auch öffentlich machen kann. Dabei geht das eigentlich relativ einfach, auch wenn einem das Googlewave-Webinterface da in keinster Weise entgegenkommt. Hier muss Google noch ein wenig nachlegen.

Wenn man aber in der Searchbox with:public eingibt, dann listet GWave alle öffentlichen Waves auf. Will man nur deutschsprachige Waves sehen, dann fügt man einfach noch ein lang:de hinzu. Et voilà:

 in Öffentliche Google-Waves

Angeblich erkennt Google die Sprache in den Waves selbst, was aber nicht wirklich verwundert, da Google ja ausreichend Kompetenz im Bereich Sprachübersetzung hat.

Okay, damit kann man öffentlichen Waves teilhaben. Wie aber schafft man es, dass die eigene Wave auch öffentlich auffindbar wird?

Entweder man erstellt auf dem Account mit der Erdkugel eine neue Wave, welche dann automatisch public wird. Oder aber, und das ist sicherlich der bevorzugte Weg, man fügt den speziellen Kontakt public@a.gwave.com zu seiner eigenen Kontaktliste hinzu.

 in Öffentliche Google-Waves

Das geht leider auch nicht so, wie man es sich vorstellt. Google-Wave quittiert die Anfrage mit einem “User does not have a Google Wave account”. Hier einfach mit Enter unsere lieben Freunde von Google überlisten. Der Kontakt wird dann trotzdem angelegt.

Um jetzt eine neue öffentliche Wave anzulegen, reicht es diese auf dem User Public zu erzeugen.

 in Öffentliche Google-Waves

Am Ende ist das doch alles gar nicht so schwer, oder? Trotzdem hoffe ich, dass Google hier noch ein wenig nachlegt.

Und wer jetzt nach “with:public talend” sucht, sollte auf eine gerade von mir initiierte Wave stossen.

Lesenswert in diesem Zusammenhang ist übrigens der Artikel Die besten Wave-Erweiterungen auf www.waveinside.de, sowie meine Auflistung der Suchoperatoren im Post Google Wave - Suche mit Operatoren.

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